Pornos für alle?
Bei BasicThinking habe ich heute den Bericht über Pornotube gelesen. Ich verlinke diese Seite mit Absicht nicht auf meinem Blog, weil ich es nicht unterstütze!
Wir alle kennen Youtube und die Vor- und Nachteile dieses Videoportals. Hat man die letzte Folge seiner Lieblingsserie verpasst oder möchte man sich eben diese einmal auf Englisch anschauen, ist dies dank Youtube alles möglich. Doch nun benutzen die Macher von Pornotube den Erfolg seines Vorgängers und ziehen ein Portal auf, auf dem man so einfach wie Kaugummi kaufen Pornos gucken kann.
Bevor man das “Sexperiment” selbst ausprobieren kann, braucht man einfach nur “sein” Geburtsdatum eingeben (ich möchte mal wissen, wieviel Prozent das richtige Geburtsdatum dort eingeben) und schwups, ist man drin.
“WARNING!! THIS SITE CONTAINS ADULT MATERIALS OR MATERIALS THAT MAY BE CONSIDERED OFFENSIVE IN SOME COMMUNITIES. YOU MAY NOT ENTER THIS SITE IF YOU ARE EASILY SHOCKED OR OFFENDED OR IF THE STANDARDS OF YOUR COMMUNITY DO NOT ALLOW FOR THE VIEWING OF ADULT EROTIC MATERIALS!
TO ENTER THIS WEBSITE YOU MUST BE AN ADULT, OVER THE AGE OF EIGHTEEN (18) YEARS, OR IF THE LEGAL AGE OF MAJORITY IS GREATER THAN EIGHTEEN (18) YOU MUST BE OVER THE AGE OF MAJORITY IN THE JURISDICTION IN WHICH YOU RESIDE.”
Laut Pornotube ist ja alles gut und schön. Vor allem sind sie gesetzlich abgesichert.
Man stelle sich nun mal ein Kind vor. 9, vielleicht 10 Jahre alt, hat von Englisch noch nichts gehört, geht nun auf diese Seite. Klickt irgendeine Zahl an, wie alt auch immer, das ist ja gleich. Und dann wird dieses Kind mit Bildern konfrontiert, gegen die es sich gar nicht wehren kann. Und wer glaubt, dass diese Bilder das Kind nicht beeinflussen, die irren.
In dem Christlichen Medienmagazin “Pro”, Ausgabe 4/2008, wird von Kindern berichtet, “deren Alltag von Sex geprägt ist und Eltern, die keine Schamgrenzen kennen, weil sie es oft selbst nicht anders kennen.” Die 17-jährige Jessie, deren Lebensgeschichte hier abgedruckt wird, “schreibt zusammen mit ihrer Mutter Tagebuch über ihre sexuellen Erlebnisse. Sie hatten sogar schon einmal gemeinsam Sex mit zwei Junges von 15 und 17 Jahren. Das hatten die beiden Frauen vorher in einem Porno gesehen.”
Oder weiter: “Es geht auch um kleine Jungen wie beispielsweise Viktor, der schon mit fünf Jahren zuhause den ersten Pornofilm geschaut hat. Heute ist er extrem verhaltensauffällig. Er fasst andere Kinder und Erwachsene an den Geschlechtsteilen an. Seine Mutter findet nichts dabei, den Jungen Pornos sehen zu lassen, denn es gehe in den Filmen “ja nur um Sex”. Die einzelnen Erlebnisse und Lebensberichte sind nachzulesen in dem Buch “Deutschlands sexuelle Tragödie” von Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher aus dem GerthMedien-Verlag.
Wenn es weiter so geht, wird Sex nichts tolles mehr sein, was man Gefühlen mit vereint, sondern “ja nur Sex”, weil es jeder kennt und sich jeder angucken kann. Rauf und runter. Pornotube hilft dabei.
