Lernen mit Second Life?
Das Westfalen-Blatt berichtet in der heutigen Ausgabe über den Lernfaktor in der Parallelwelt Second Life. Viele Unis, Volkshochschulen und Akademien nutzen Second Life, um durch virtuelle Kurse weiterzubilden. Beispielsweise werden von der VHS Goslar virtuelle Segeltörns angeboten oder man darf einen Nachbau des Tutanchamuns Tempels besichtigen.
Die Universität Bielefeld erforscht derzeit die Stärken und Schwächen dieser virtuellen Bildung. Erste Ergebnisse dieser Forschung sind durchaus positiv:
“Durch den eigenen Avatar (die eigene Figur) und die Dreidimensionalität tauchen die Nutzer ins Medium ein.”
sagt André Mersch, Mitarbeiter des Forschungsprojektes.
Vor zwei Jahren startete die Parallelwelt Second Life und Millionen von Nutzern wollten mit von der Partie sein. Bewohner dieser Welt können eben neben der eigenen Figur ihre komplett eigene Welt erstellen, samt Häusern, Landschaften etc. Chat, Fotos und Videos machen das Ganze noch kreativer.
André Mersch behauptet:
“Wir werden virtuelle Welten einmal so selbstverständlich nutzen wie heute das Telefon.”
400 dieser Parallelwelten a la Second Life gibt es bereits. Wenn nun noch der Lernfaktor dazu kommt, wer weiß, ob wir dann irgendwann überhaupt noch auf die Straße gehen müssen…


Wobei man aber sagen muss das Second Life wirklich nicht mehr als ein erster Schritt ist.
Um diese virtuelle Welt selbstverständlich zu benutzen gehören noch viele Innovationen und Verbesserungen dazu.
Der Hype um Second Life ist ja mittlerweile auch schon wieder recht schnell abgeflaut. Der Spass bzw. der Sinn sich in einer antriebslosen Welt aufzuhalten scheint nicht aufzukommen.
Da hat jede Onlinespielwelt a la World of Warcraft mehr zu bieten.
Finde ich persönlich auch. Habe Second Life kurz ausprobiert und nicht wirklich viel dran gefunden, was mich für längere Zeit dort halten könnte.