Von Löwen und Lämmern – Yes we can!
Gestern Abend habe ich den Film “Von Löwen und Lämmern” gesehen. Erst habe ich gar nicht viel erwartet, das Genre wurde mit “Politdrama” betitelt. Eigentlich bin ich nicht so der Fan von Politik. Der Film belehrte mich etwas Besseren.
Regie führt Robert Redford, der gleichzeitig auch als Schauspieler agiert.
Es gibt drei Hauptszenen:
1. Eine Journalistin (Meryl Streep) führt ein Interview mit einem Senator (Tom Cruise) der amerikanischen Regierung. Dieser berichtet ihr von einer neuen Strategie des Militärs. Die Feinde der Amerikaner, in dem Film aus Afghanistan kommend, sollen nun mit kleineren Truppen angegriffen werden. Die Journalistin hat einzig und allein die Aufgabe, diese neue Strategie in der Öffentlichkeit positiv darzustellen.
Quelle: filmstarts.de
2. Der Politikwissenschafts-Professor (Robert Redford) einer amerikanischen Uni möchte in seine Studenten investieren. Er bemerkt einen Studenten, der sich für Politik interessiert, Dinge hinterfragt und sich an Diskussion aktiv beteiligt. Diesen fordert er heraus: “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt”. Im Grunde meint er damit: “Jeder kann etwas verändern, wenn er sich engagiert”.
Quelle: Focus
3. Zwei der ehemaligen Studenten von dem o.g. Professor sind eben solch engagierte Menschen und finden, dass sie am besten das Land verändern, wenn sie in den Krieg ziehen. Genau diese beiden sind Teil dieser kleinen Truppe, die der o.g. Senator nach Afghanistan schickt.
Doch wussten sie leider nicht, dass man im Krieg auch umkommen kann… Die Truppe wurde aus dem Hinterhalt angeschossen. Die beiden Studenten müssen sterben.
Quelle: Filmstarts.de
Vor diesem Film war ich eine der Sorte, die eben nicht dachte, dass jeder etwas verändern kann. “Was kann ich kleiner Mensch schon machen?” – war meine Devise. Doch der Film macht wirklich nachdenklich. Er ermutigt, aufzustehen und zu gehen. Sich mit den Dingen zu beschäftigen und nicht alles einfach so kommen zu lassen. Zu akzeptieren. Die Journalistin hat erkannt, dass die neue Strategie falsch ist. Sie kann diese Story, so wie der Senator sie gerne veröffentlicht sehen will, nicht schreiben. Sie stellt sich dagegen. Sie möchte etwas verändern.
Ich kann den Film nur empfehlen. Redford hatte, denke ich, genau das im Sinn. Dass man sich mit der Geschichte und der Politik auseinander setzt, sich seine eigene Meinung bildet und nicht mit dem Strom mitschwimmt. Mich hat er überzeugt. Was ist mir dir?
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Also ich habe mir den Film auch erst vor ein paar Tagen angesehen. Er ist wirklich sehenswert.
Ich komme zu einem ähnlichen Schluss, wie du: Der Film regt sehr zum Nachdenken an und motiviert sein Tun selbst zu hinterfragen.