Gast-Artikel: Themen fuer neue Blog-Artikel finden

gesichtet.net

Hallo, mein Name ist Sascha. Der ein oder andere von euch wird mich vielleicht bereits als fleißigen Kommentator auf diesem Blog hier oder auch von meinem eigenen Blog gesichtet.net kennen, von wo aus ich regelmäßig Blicke über den Tellerrand wage, um mit meinen Lesern gemeinsam unterschiedlichste Themen zu behandeln. Heute jedoch habe ich die große Ehre, über den Tellerrand meines eigenen Blogs zu hüpfen, um auf Janinas Blog einen Gastartikel veröffentlichen zu dürfen, damit es hier während ihres Kurz-Urlaubs an der Ostsee nicht zu ruhig wird.

drop-a-line, so lautet der Titel von Janinas Blog. Übersetzt heißt das soviel wie “ein paar Zeilen schreiben”. Also ein durchaus passender Name für einen Blog. Jedoch kennt fast jeder aktive Blogger das Problem, dass es Phasen gibt, in denen einem kaum etwas einfällt, womit man seinen treuen Lesern ein paar interessante, spannende, lustige oder informative Zeilen bieten könnte. Ich möchte euch heute an dieser Stelle ein paar Tipps liefern, was man in solchen Phasen machen kann, um die “Schreib-Blockade” zu überwinden.

Vorab: DIE ultimative Lösung gibt es natürlich nicht. Dazu sind sowohl die Blogs als auch ihre Autoren viel zu verschieden. Und so kann auch dieser Beitrag hier lediglich ein paar Optionen und Denkanstöße liefern. Diese Tipps haben allerdings die Gemeinsamkeit, dass ihr sie individuell mit Leben füllen könnt, die so entstehenden Artikel also weiterhin euren Stil widerspiegeln. Meiner Ansicht nach ist das ganz wichtig, damit ein Blog und sein Autor “authentisch” bleiben können.

1. Kein Druck, Kopf frei
Zunächst einmal gilt, dass man sich keinesfalls übermäßig selbst unter Druck setzen sollte. Wenn man nicht gerade seinen Lebensunterhalt mit Bloggen verdient, sondern dies eher als Hobby betrachtet, gibt es keinen Grund, gleich in Panik zu verfallen, wenn einem mal nichts Gescheites einfallen will. Man MUSS keine Artikel schreiben, sondern man KANN welche schreiben.

Hierzu ist es manchmal ganz gut, den Kopf freizubekommen. Wie ihr das schafft, liegt letztlich an euch selbst. Wichtig ist nur, dass ihr euch ablenkt und nicht krampfhaft daran denkt, einen Artikel verfassen zu müssen. Manche können dies erreichen, indem sie Spazierengehen, andere, indem sie sich mit Freunden treffen oder Musik hören, Sport treiben etc. Was da für euch das Richtige ist, wisst ihr selbst wahrscheinlich am besten.

Ist der Kopf dann erstmal wieder frei und der Druck weg, kann man sich den eigentlichen Möglichkeiten widmen, auf die „Suche“ nach frischem Content für einen eigenen Blogartikel zu gehen.

2. Geschichten aus dem Leben
Die besten Geschichten schreibt bekanntermaßen immer noch das Leben selbst. Wenn man also einen Blog hat, in welchem man über unterschiedliche Themen oder vermehrt über Ereignisse aus dem Leben schreibt, kann die Devise nur lauten, herauszugehen. Draußen wartet das Leben, nur dort gibt es die Erlebnisse hautnah mitzuerleben, über die man dann berichten kann. Seien es Erlebnisse von der Arbeit, lustige Dialoge, die man an der Bushaltestelle aufschnappt, interessante Beobachtungen im Supermarkt, schöne Fotos, die man schießen konnte oder was auch immer.

3. Hobbys als Mehrwert für den Leser
Hast du vielleicht ein spezielles Hobby? Liest du gerne Bücher? Schaust du bestimmte TV-Serien? Hast du eine Meinung zu aktuellen Kinofilmen? Zu Musik? Hast du ein Problem mit deinem Computer gelöst? Bist du auf ein interessantes Programm gestoßen? Das alles sind Dinge, über die du auf deinem Blog berichten kannst und womit du deinen Lesern dann gleichzeitig sogar einen gewissen Mehrwert lieferst, da sie so neue Bücher, Musik-Bands, Serien etc. kennenlernen können. Außerdem entstehen auf dieser Basis oftmals interessante Folge-Diskussionen in den Kommentaren.

4. Andere Blogs und SocialMedia als Inspirationsquellen
Was ebenfalls hilfreich sein kann ist, einfach mal in anderen Blogs zu lesen, was dort so geschrieben wird. Manche Blogs rufen zu Aktionen auf, an denen man sich beteiligen kann, andere berichten vielleicht über irgendetwas, zu dem du ebenfalls eine fundierte Meinung hast, die sich dann prima in einem entsprechenden eigenen Artikel -natürlich unter Verlinkung der Inspirationsquelle- ausformulieren lässt.

Neuer Input durch neue Reize, heißt hier das Zauberwort. Solche Inspirationsreize kann man sich inzwischen auch wunderbar über soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook holen, wenn man denn aktiv an diesen Diensten teilnimmt und so einige interessante Meldungen von anderen Nutzern in seiner Timeline hat, die vielleicht zum Schreiben eines Artikels anregen können.

5. Brainstorming & Co.
Was immer wieder gerne vergessen wird, ist das klassische Brainstorming, wie man es vielleicht aus der Schulzeit noch kennt. Einfach auf einem leeren Blatt Papier alle Stichwörter aufschreiben, die einem so durch den Kopf gehen, ohne großartig nachzudenken. Später schaut man dann nach, ob sich nicht Begriffe darunter befinden, die einen spontan zu einer Artikel-Idee inspirieren, die sich interessant anhören, oder die sich vielleicht sogar mit anderen Begriffen auf dem Blatt sinnvoll verknüpfen lassen.

Wer erstmal ein Wort hat, der hat den Grundstein für einen Artikel bereits gelegt! Auch für den Fall, dass man sich schwertut, aus einem -oder wenigen- einzelnen Begriffen einen Artikel zu entwickeln, gibt es noch eine gute Lösung. Sie nennt sich „Eyeplorer“. Hierbei handelt es sich um eine Seite im Internet, auf welcher ihr mit einem einzigen Begriff Zugang zu einem ganzen Themenspektrum findet, in das ihr euch dann nach Belieben weiter vertiefen könnt, um so noch tiefer in einen bestimmten Teilbereich des Themas vorzudringen. Es würde den Rahmen dieses Artikels hier sprengen, wenn ich an dieser Stelle noch detailliert über Eyeplorer berichte. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn ich habe auf meinem Blog vor einiger Zeit bereits eine detaillierte Vorstellung und Funktionsbeschreibung von Eyeplorer geschrieben. Bei Interesse könnt ihr dort ja gerne mal vorbeischauen.

Fazit
Damit kommen wir dann auch langsam zum Ende dieses Gast-Artikels. Wie ihr sehen konntet, gibt es wirklich zahlreiche Möglichkeiten, wie man an neue Themen für seinen Blog kommen kann, ohne dass der individuelle Stil des eigenen Blogs verloren geht. Ich hoffe, euch hat dieser Artikel gefallen und konnte euch vielleicht sogar die ein oder andere Anregung für die Zukunft geben. Ansonsten seid ihr natürlich auch weiterhin herzlich eingeladen, Leser von Janinas drop-a-line.de und meinem Blog gesichtet.net zu bleiben oder zu werden, um euch auch dort immer mal wieder Anregungen und Ideen für eigene, neue Artikel zu holen ;)

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  2. Neue Einreisebestimmungen USA

13 Kommentare Kommentar schreiben

  1. AndiBerlin # ( 66 Kommentare ) schrieb am 1.8.2010 um 10:17 Uhr

    Wichtig ist auch, nie betrunken Beiträge schreiben und diese dann veröffentlichen.
    Das könnte, vom Inhalt her gesehen, Probleme geben. Wie z.B. einen rapide sinkenden Freundeskreis! :yes:

    Aber zum Glück trinke ich ja keinen Alkohol.

  2. Nila # ( 55 Kommentare ) schrieb am 1.8.2010 um 11:46 Uhr

    Wirklich gute Anregungen dabei. :positive:
    Leider habe ich momentan eine sozusagen “Hirnschwanger-Phase”. Keine wirklich guten Einfälle, und sollte mal eine Idee aufkeimen, so fällt mir das Schreiben so schwer, dass ich lustlos mit einem großen Eis in die nächste Ecke versinke und lieber Beiträge von Kollegen lese, anstatt selber zu schreiben.
    Ergo, were ich demnächst deinen Tipp 1 ausüben und mal mit einer Blogpause meinen Schädel wieder anfüllen. :sun:

  3. Janina Filev # ( 1.148 Kommentare ) schrieb am 1.8.2010 um 17:13 Uhr

    Erstmal ein riesen dickes Dankeschön an Sascha für den tollen Gastartikel!!! :rose: Ich bin heile wieder zu Hause angekommen und werde die Tage mal berichten, wie schön mein Urlaub war.

    @AndiBerlin: Hört sich ja so an, als sprächest du aus Erfahrung :juhuu:

    @Nila: Dein Schuh-Artikel von gestern (oder war es heute?) hat mir jedenfalls super gut gefallen!!! Einfach weiter so und dann läufts! Aber bloß keinen Stress machen! :yes:

  4. Fulanos Worte # ( 56 Kommentare ) schrieb am 1.8.2010 um 17:37 Uhr

    @Sascha
    Schöner Beitrag. Bei mir funktioniert am besten 2.
    Außerdem habe ich gute Erfahrungen damit gemacht Begriffe wie “durchgeknallt, verrückt etc.” bei youtube einzugeben und zu sehen, wohin es mich führt.

    @AndiBerlin
    Das kann ich so nicht bestätigen. Bei einigen meiner Beiträge war ich nicht mehr nüchtern und meine Freunde habe ich noch ;-)

    Gruß
    Fulano

  5. Lordy # ( 20 Kommentare ) schrieb am 1.8.2010 um 18:29 Uhr

    Gefällt mir. Im Grunde gehe ich genauso vor. Für mich macht eben der unterschiedliche Weg zum Ziel die Qualität am Bloggen aus. Ich mags, mir gefällts… toller Artikel =).

  6. Sascha # ( 174 Kommentare ) schrieb am 1.8.2010 um 20:47 Uhr

    @AndiBerlin
    Och, manchmal kann einem der Alkohol aber auch ganz andere Perspektiven eröffnen… so oder so ;)

    @Nila
    Na, im Sommer schwitzt man sich das ganze Eis wenigstens relativ schnell wieder von den Rippen. Ich drück dir die Daumen, dass du schon bald wieder einen freien Kopf hast und wir dann viele interessante, neue Artikel bei dir lesen können :)

    @Janina
    Puh, da bin ich aber erleichtert, dass dir der Artikel gefällt… und natürlich bin ich schon sehr gespannt auf deinen Reise-Bericht :)

    @Fulano
    Hihi, deine YouTube-Idee klingt interessant. Erinnert mich etwas an meine ziellose “Wild-Surferei” durch das Internet, bei der ich nie weiß, wohin mich mein Weg führen wird^^

    @Lordy
    Vielen Dank für das Lob, sowas liest man doch immer gerne :)

  7. Bruder Grimm # ( 37 Kommentare ) schrieb am 2.8.2010 um 20:10 Uhr

    Schöner Gastbeitrag. Bei mir kommt es meistens von ganz allein, mal ist nur ein Gedanke/Idee und manchmal muss ich überlegen wann ich alles schreiben will. Ohne Druck – das ist der Beste Tip finde ich.

  8. Janina Filev # ( 1.148 Kommentare ) schrieb am 2.8.2010 um 20:44 Uhr

    @Bruder Grimm: So sehe ich das auch! Ohne Druck! Und so, wie man möchte. Wenn man mehrere Tage nichts schreibt, ist das ok. Wenn man am Tag drei Artikel reinsetzt, ist das auch ok.

  9. Melvenue # ( 90 Kommentare ) schrieb am 4.8.2010 um 23:08 Uhr

    Ja ich denke auch, dass man ohne Druck wohl am besten schreiben kann…. Ich habe mal angefangen ein Buch zu schreiben http://www.melanie-wepner.net/leseprobe-der-anfang-vom-ende/01/11/ anfangs einfach so um die Gedanken los zu werden…. seitdem ich mir selbst den Druck gemacht abe das Buch unbedingt fertig schreiben zu wollen, geht gar nichts mehr…

  10. Janina Filev # ( 1.148 Kommentare ) schrieb am 4.8.2010 um 23:25 Uhr

    @Melvenue: Hey und :welcome: hier :) Schön, dass du hierher gefunden hast! Ich hab grad deine Leseprobe gelesen und auch schon kommentiert! Echt super!

  11. Kalliey # ( 103 Kommentare ) schrieb am 5.8.2010 um 12:10 Uhr

    “Wichtig ist auch, nie betrunken Beiträge schreiben und diese dann veröffentlichen.
    Das könnte, vom Inhalt her gesehen, Probleme geben. Wie z.B. einen rapide sinkenden Freundeskreis!
    Aber zum Glück trinke ich ja keinen Alkohol.”

    Da kenne ich so ein paar Spezi´s – ist manchmal aber auch sehr lustig so ein paar “betrunkene” Zeilen zu lesen. :)

  12. Wolfgang # ( 1 Kommentar ) schrieb am 10.8.2010 um 21:34 Uhr

    Also für mich ist ganz klar Punkt 3 der Maßstab. Dabei schreibe ich einmal für mich selbst etwas auf, dass ich nicht vergessen will – irgend eine Beschreibung oder die Zusammenfassung einer Internetrecherche zum Beispiel – oder aber es ist ein Thema, dass mich gerade betroffen hat.

    Geschichten aus dem Leben – Punkt 2 – kommen auch vor – ein Beispiel ist Nu machen Sie mir mein Auto nicht kaputt … sind aber seltener. und Ok, social Media habe ich eine Zeitlang als Inspriationsquelle genutzt aber ich bin inzwischen bei Xing gesperrt. Und mit den Themen anderer Leute habe ich meistens so mein Problem etwas zu finden, dass ich noch hinzufügen kann. Ich schreibe ungern das gleiche wie der andere oder einfach nur den Satz: Das finde ich toll! Ich möchte gerne eine weitere Information oder einen Standpunkt hinzufügen. Janinas Ostseereise zum Beispiel die könnte ich einfach nicht als Anregung nehmen weil ich nie dort in Urlaub war. Also kann ich nichts eigenes sagen und damit ist das Thema für mich irrelevant.

  13. Janina Filev # ( 1.148 Kommentare ) schrieb am 10.8.2010 um 22:27 Uhr

    Hallo und :welcome: Wolfgang. Du hast vollkommen Recht. Wenn man nichts gescheites zum Thema beitragen kann, sollte man es auch lassen. Das machst du also vollkommen richtig ;) Aber schön, dass du trotzdem hier bist und meinen Blog liest :yes:

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