Psychologie

Illusion #3

Guten Morgen allerseits. Pünktlich zum Wochenstart die nächste Illusion. Heute mal etwas einfaches. Man beachte die mittleren Kreise. Welcher der beiden ist größer? Links oder rechts?

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

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Illusion #2 – Lösung

Vielen Dank an alle fleißigen Sucher von meiner zweiten Optischen Täuschung: Der Wald.

Die Gewinner sind mit Blinzeln Bruder Grimm, Yis und ohne die Phantom der Oper Maske auch Sascha. http://www.smileycodes.info Es sind 13 Gesichter. Hier die Auflösung:

Hier nochmal zum Kontrollieren das Originalbild:

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Was man(n) denkt – Endlich gelöst!

Wollten wir nicht alle schon immer wissen, woran man(n) denkt, was im Gehirn vor sich geht, welche Bereiche des Gehirns wann beteiligt werden? Neurologen haben Jahrzehnte lang geforscht, tausende von Menschen in den Brainscannern getestet, aber jetzt ist es experimentell belegt. Mann und Frau denken unterschiedlich. Was genau im Gehirn bei Frau und Mann vor sich geht, seht ihr hier:


Jetzt ist es also amtlich: Der Mann denkt nur an Sex. Hab ich ja nie dran gezweifelt… Hat jemand Einwände? Aber wenn dann nur experimentell belegte bitte http://www.smileycodes.info.

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Illusion #2

Die heutige Optische Täuschung ist eine Art Bilderrätsel. Die Gestaltpsychologen haben den Satz gesagt “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”. Bei dem folgenden Bild ist eben auch mehr zu sehen als nur ein Wald.

Die heutige Frage dazu: Wie viele versteckte Gesichter könnt ihr in dem Bild erkennen? Die Lösung gibt es Anfang der Woche, damit ihr auch Zeit zum Rätseln habt http://www.smileycodes.info.

Viel Spaß!!!

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Illusion #1

Pünktlich zum Wochenende habe ich etwas Neues für euch. Da ich selber sehr gerne Rätsel löse und deswegen immer für Hillspencer’s Bilderrätsel dankbar bin, habe ich mir selber überlegt, welche wiederkehrende Rubrik ich einführen könnte. Da ist mir etwas ins Auge gesprungen, das mir während meines Studiums immer mal wieder begegnet und mich persönlich sehr fasziniert: Optische Täuschungen. Ein sehr weites Feld, wie ich gemerkt habe und wirklich spannend und interessant ist. Und um euch diese Täuschungen nicht einfach nur zu präsentieren, werde ich versuchen, das ganze etwas interaktiver zu gestalten und euch miteinzubeziehen. Ich hoffe, euch gefällt die Idee!

Hier mal ein erstes Beispiel:

In diesem Bild sind zwei Bilder versteckt. Welche beiden sind es?

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Müde bin ich geh zur Ruh’…

… schließe beide Äuglein zu. Nein, ich sollte mich nicht in Trance singen.

Ich weiß  nicht, was momentan mit mir los ist, aber wenn man sich nur noch durch Energy-Drinks über den Tag retten kann, damit man nicht im Stehen einschläft, dann ist doch irgendwas falsch oder? Natürlich schlafe ich auch relativ wenig, mal 8 Stunden, mal 6 Stunden und wenn’s ganz hart kommt, auch nur 5, aber unabhängig von der Schlafdauer könnte ich mich jeden Nachmittag erneut hinlegen. Echt furchtbar. Wenn man sich dann aber eigentlich zu solch störenden Dingen wie Lernen motivieren muss, ist das doppelt hart. Aber wie viel Schlaf braucht denn nun eigentlich ein Mensch in meinem Alter? Da bin ich doch auf eine interessante Statistik gestoßen:

Das ist doch mal ermutigend. Jetzt muss ich nur noch 46 Jahre warten und meine Schlafdauer pro Nacht reicht aus.

http://www.smileycodes.info

Habt ihr Tipps, womit man sich tagsüber wach halten kann?

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“Schatz, ich schwör dir, mit der würde ich nie…”

Eifersucht – kennt jeder, hat jeder, versteckt jeder… aber was ist Eifersucht eigentlich? Der Spruch “Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft” von Friedrich Schleiermacher ist sicherlich jedem bekannt und doch ist die Frage, ob Eifersucht wirklich immer nur Leid hervorbringt. Eine weitere Definition bringt es ganz gut zum Ausdruck:

Eifersucht ist das leidenschaftliche Streben nach Alleinbesitz der emotionalen Zuwendung einer Bezugsperson mit der Angst vor einem tatsächlichen oder vermuteten Konkurrenten. (Ulich & Mayring, 1992)

Heißt das nicht im Grunde nur, dass wir Angst haben, allein gelassen zu werden? Dass wir die volle Aufmerksamkeit unseres Partner verlangen? Dass wir den Anderen wertschätzen, ihn lieb haben und er uns wichtig ist? Wenn dem so ist, müssten wir nicht eigentlich dankbar dafür sein, dass unser Partner eifersüchtig ist?

Interessant wird es, wenn wir einmal die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu diesem Thema betrachten. Prinzipiell würde man wahrscheinlich denken, dass Männer weniger eifersüchtig sind, als Frauen. (oder ich denke das nur, weil ich eben eine Frau bin) Wenn es dann aber wirklich ans Eingemachte geht, tun sich doch große Unterschiede auf, wann die Frau eifersüchtig ist und wann der Mann.

Die passende Studie dazu habe ich gefunden aus dem Jahre 1992, durchgeführt von einem Herrn namens Buss. Dieser befragte 200 Studenten, die sich eine Situation vorstellen sollten, in der ihr Partner Interesse an einer anderen Person zeigt und entweder:

a) eine emotionale Bindung mit einer anderen Person (verliebt) oder

b) eine sexuelle Beziehung zu einer anderen Person hat (reiner Sex)

Das Ergebnis, war das folgende:

- Männer finden es schlimmer, wenn ihre Partnerin sexuell untreu wird

- Frauen finden es schlimmer, wenn ihr Partner emotional untreu wird

Begründet hat Buss das Ergebnis durch den Evolutionsansatz. Der Mann hat stets das Bedürfnis sich fortzupflanzen, um seine Gene weiterzuvererben. Wenn die Frau sexuell fremdgeht, dann könnte daraus ein Kind eines anderen entstehen, worum sich aber ggf. der Mann (der dann weiterhin mit der Frau zusammen ist) kümmern muss und so viel Zeit und Mühe investiert für ein Kind, was nicht sein Erbe weiterträgt.

Die Frau hat demnach Angst vor emotionaler Untreue, weil sie ein Kind zu versorgen hat. Um dieses nicht alleine tun zu müssen, benötigt sie die Zeit und Aufmerksamkeit ihres Mannes, die sie nicht mehr bekommt, wenn dieser emotional woanders ist. Sex dagegen gefährdet dieses Bedürfnis der Frau nicht.

Da ich allerdings nicht viel von diesem evolutionären Kram halte, gehe ich einfach davon aus, dass wir Frauen wissen, dass Männer Sex auch ohne Liebe haben können. Wenn der emotionale Aspekt allerdings schon eine Rolle spielt, wissen wir, dass wir verloren haben. Andererseits wissen die Männer, dass für die Frau Liebe und Sex unausweichlich zusammengehören und demnach sexuelle Untreue ebenfalls ein doppelter Schuss in den Ofen ist.

Nun aber genug von meiner Seite. Wie seht ihr das? Seid ihr eifersüchtig? Seht ihr in der Eifersucht nur negative Aspekte? Fändet ihr sexuelle oder emotionale Untreue schlimmer?

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Bist du traurig?

Wer Psychologie studiert, müsste eigentlich niemanden mehr fragen, ob er traurig oder sauer ist. Denn laut einem Herrn Ekman gibt es sechs Basis-Emotionsausdrücke, die man überall, in jeder Kultur, sei sie noch so tief im Dschungel, entdecken kann. So sehen sie aus, in dem Fall allerdings gestellt:

Was denkt ihr? Welche Emotionen werden hier gezeigt?

Die Vorlesung, die das Thema gestern behandelte, war doch wirklich mal recht interessant. Es läuft wohl eine Debatte, ob Emotionen nur gezeigt werden, um sich anderen mitzuteilen, oder man sie auch alleine zeigt. Finde ich persönlich schwierig zu beurteilen. Natürlich lache ich häufiger, wenn ich mit anderen zusammen bin. Trauer zeige ich eher, wenn ich alleine bin. Also pauschalisieren kann man das mal wieder nicht.

Aber was ich euch nur empfehlen kann, wenn ihr euch dafür interessiert. Es gibt doch seit einigen Monaten die neue Sendung auf Vox: Lie to me. Ich hab sie zwar nur ein paar Mal gesehen, aus Zeitgründen, aber ansonsten fand ich die Serie wirklich sehr überzeugend und spannend.

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Hallo Bobo

Um euch nicht immer mit theoretischem Psychologiezeugs zu zu ballern, habe ich mir überlegt, euch heute mal ein interessantes Video zu zeigen. Es wurde in den 70er Jahren ein Experiment von Bandura durchgeführt, der testen wollte, ob Kinder durch reine Beobachtung aggressives Verhalten lernen. Dazu ließ er Kinder im Alter von 3-6 Jahren zuschauen, wie ein Erwachsener aggressiv mit einem aufblasbarem Stehaufmännchen – Ihr Name war Bobo – umging, indem der Erwachsene die Puppe schlug, trat und Weiteres. Danach durften die Kinder dann Zeit zu zweit mit Bobo verbringen. Was passierte, seht ihr in dem Video.

Dazu sei noch gesagt, dass Bandura zum Vergleich eine Kontrollgruppe einführte. Kinder, die vorher nicht den Erwachsenen mit der Puppe hantieren sahen, sondern einfach die Puppe vorgesetzt bekamen und mit ihr spielen konnten. Bei diesen Kindern zeigte sich keinerlei aggressives Verhalten! Nicht einmal ansatzweise!

Was dabei natürlich unumgänglich ist, ist die große Diskussion um Gewalt in den Medien. Denn viele Studien, nicht nur die von Bandura, haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und Aggressionsbereitschaft besteht. Das gibt doch Anstoß zum Nachdenken oder?

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Probleme…

Oh man, wir hatten heute “Problemlösung” in der Uni… “Was ist ein Problem?” – Ein Problem ist ein Hindernis, dass dich an deiner Zielerreichung hindert… ach nee… kennen wir ja wohl alle http://www.smileycodes.info Dann auch noch eine Unterscheidung zwischen “gut definierten Problem” und “schlecht definierten Problemen”… ist das etwa wichtig? Probleme sind Probleme, die sind immer schlecht http://www.smileycodes.infoNa jedenfalls konnte ich nicht mal mitnehmen, was denn nun die Lösung unserer Probleme ist, weil die ihr Referat so ausgedehnt hatten, dass es nur Zeit für die Probleme gab und wie unterschiedlich man an die Lösung heran geht, aber nicht WIE man sie löst… wie deprimierend http://www.smileycodes.info Nach dem Seminar kamen dann auch noch 3 Stunden Statistik… noch deprimierender! Doch Gott sei Dank hatte ich danach Gesangsunterricht und konnte meine negative Ladung ganz in die Stimme stecken und das sogar mit Erfolg! Problem: Deprimiertheit  - Lösung: Singen http://www.smileycodes.info

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Dies ist der Blog einer leidenschaftlichen Psychologiestudentin aus Bielefeld. Mehr erfahrt ihr unter

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