Psychologie

Lernen – aber wie?

Ich studiere Psychologie. Viele von euch wissen das bereits. Und ich bin gerade in einer dicken Lernphase – 6 Klausuren insgesamt stehen vor der Tür. Das heißt für mich natürlich lernen, lernen, lernen. Da kommt mir eine passende Vorlesung gerade richtig, die durch empirische Forschung 5 Lerntipps gibt, um am effektivsten zu lernen und vor allem (und das will man ja erreichen) die Dinge die man lernt, auch zu behalten. Und zwar mindestens bis die Klausur vorüber ist :)

Es gibt ja verschiedene Lerntypen. Die einen, die die Prüfungsliteratur lesen, markieren und dann direkt daraus lernen, andere nehmen sich die Vorlesungsfolien vor und lernen direkt daraus, andere schreiben Kapitel für sich nochmal zusammen und lernen diese sogenannten “Skripte”. Aber Psychologen haben anhand von Experimenten überprüft, welche Lerntechniken die besten Ergebnisse erzielen.

Da ich diese Tipps sehr hilfreich finde, weil ich sie teilweise schon anwende und die Ergebnisse positiv waren, möchte ich sie an euch weitergeben. Vielleicht seid ihr selber in Lernprozessen oder könnt es an eure Kinder oder Freunde weitergeben.

1. Ausarbeiten und generieren: Ganz viele Leute markieren Texte, die sie lernen müssen. Dabei denken sie, dass sie die Dinge dadurch besser behalten. Das Problem am Markieren ist allerdings, dass der Prozess schon so automatisiert ist, dass man kaum über die Dinge nachdenkt, die man markiert. Und genau das ist der erste Punkt. Denkt über das Material nach und generiert am besten selber Fragen, die in der Prüfung vorkommen könnten. Damit setzt ihr euch viel mehr mit dem Stoff auseinander und startet einen Prozess, der euch hilft, die Informationen ins Langzeitgedächtnis zu übertragen. Vor allem das “selber generieren” ist hierbei ein wichtiger Faktor. Es wurden in einem Experiment zwei Gruppen verglichen. Die einen sollten Wörter lernen, die ihnen vorgesetzt wurden und die anderen sollten diese selber generieren und dann lernen. Die Gruppe, die die Wörter zuvor selbst erstellt hatten, waren hinterher viel besser in ihrer Leistung.

Ein Student hat erzählt, dass er eine gute Methode gefunden hat, um den Schritt “Ausarbeiten und generieren” umzusetzen. Er stellt sich vor, er wäre der Professor, steht vor 500 Menschen und muss jetzt den Stoff erklären. Das hilft!

2. Organize: Die Gedächtnisleistung steigt, wenn unser Material geordnet ist. Dieser Punkt hilft, Beziehungen herzustellen und den Wörtern quasi eine Bedeutung zu geben. Haben wir einmal diese Beziehungen hergestellt, können wir sie nicht mehr vergessen und erinnern sie leichter. Ein Experiment hat gezeigt, dass Menschen wesentlich besser Wörterlisten erinnern können, wenn wir die Wörter in Kategorien einteilen (z.B. Früchte, Tiere etc.). Ein weiteres Beispiel ist das folgende Bild:

Was seht ihr in diesem Bild? Lauter schwarze und weiße Striche und Felder, richtig? Und was seht ihr, wenn ich euch helfe und das Zielobjekt einkreise?

Genau: Einen Dalmatiner, der scheinbar mit dem Kopf etwas vom Boden frisst.

Wenn ihr nun einmal erkannt habt, dass in diesem Bild ein Dalmatiner steht, dann könnt ihr den Dalmatiner auch nicht mehr nicht sehen. Er wird immer da sein. Das heißt ordnen und zusammenbringen. Wenn ihr das einmal getan habt, könnt ihr die Verbindung zu einem Gedächtnis nicht mehr kappen.

3. Assoziieren: Des weiteren wurde gezeigt, dass bildhafte Vorstellungen immens wichtig sind bei der Erinnerungsleistung. Nehmen wir wiederum der Einfachheit halber Wortlisten, die z.B. Boot und Baum beinhalten. Wenn ihr euch eine Geschichte ausdenkt, in der das Boot im Baum hängt, könnt ihr euch die einzelnen Wörter viel einfacher merken. Ich z.B. muss bald verschiedene Teile des Gehirns lernen. Mir wurde geraten, in meiner Wohnung Zettel aufzuhängen mit den Bereichen des Gehirns, genau in der Abfolge, wie sie im Gehirn vorkommen. Also ich gehe von meinem Zimmer ins Bad, als erstes hängt ein Zettel mit dem ersten Teil und so gehe ich den Weg und die Reihenfolge nacheinander ab und präge mir den Weg ein. Ich verbildliche mir meinen Stoff sozusagen in einem Weg.

4. Pausen machen: Pausen sind wichtig! Das weiß vielleicht jeder Hinz und Kunz. Doch warum? Weil in den Pausen konsolidiert wird. Das heißt, die Dinge, die ihr gelernt verfestigen sich, in dem sie vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übertragen werden.

5. Lern- und Testumgebung möglichst angleichen: Das ist nun wirklich leichter gesagt, als getan. Dieser Punkt meint, dass ihr, wenn möglich, Umgebung, Stimmung, Geräuschkulisse und und und während eures Lernens und während ihr die Prüfung schreibt, angleicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass wenn man zum Lernzeitpunkt gut drauf ist und während der Prüfung ebenso, dass die Leistung besser ist, als wenn die Stimmungen unterschiedlich sind. Oder: Hören die Leute Musik während sie lernen (ja, solche Menschen soll es geben), dann sollen sie versuchen, dieselbe Musik auch in der Prüfung zu hören (manche Studenten nehmen ihren mp3-Player mit und verstecken ihren Stöpsel im Ohr, so dass niemand es mitbekommt. Oder man kann einfach sagen: Wenn ihr in einer ruhigen Lernumgebung lernt, dann ist das gut angeglichen mit der Testumgebung, denn in der Klausur ist es ja auch leise.

So, ein letzter und ganz wichtiger Punkt: Wiederholen und aufsagen! Ja, es ist lästig. Ja, es nimmt total viel Zeit in Anspruch. Aber: Nehmt euch einfach den nächst besten Menschen um euch herum und labert ihn voll :) Das hilft enorm! Wenn ich meinem Mann Experimente erkläre und er so nett ist und sich mit in die Situation hineindenkt, dann fangen wir an, darüber zu sprechen, er stellt fragen und es entsteht ein Austausch. Das wiederum vertieft die Information in meinem Gedächtnis und ich setze mich weiterhin mit der Materie auseinander.

Ich hoffe, ihr konntet einige dieser Tipps gebrauchen und könnt sie demnächst umsetzen. Viel Spaß dabei!

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Team – Eine Definition

Ihr kennt das sicherlich auch: Ihr müsst zusammen in einer Gruppe eine Aufgabe bewältigen, ein Ziel erreichen. Sei es gemeinsam ein Referat zu erstellen, eine Lerngruppe während des Studiums zu halten oder ganz platt gesagt: Haushaltsteilung im Alltag :) Doch grad bei mir im Studium merke ich das ganz stark, dass es viele Nachteile gibt, mit mehreren an einem Ziel zu arbeiten. Heute habe ich gelernt, dass Brainstorming in einer Gruppe sogar kontraproduktiv ist!

Aber, was ich echt genial fand, ist die Definition von Team: Toll, ein Andrer macht’s!

Ich find das so passend! Es gibt ja sehr verschiedene Typen in einer Gruppe. Die Initiativen, die anpacken und auch zum Ziel und vor allem zum Ende kommen wollen und die, die sich ausruhen und die anderen machen lassen. Leider gehöre ich zu der Gruppe, die die Dinge in die Hand nimmt und sich dann ständig aufregt, weil im Grunde alles an mir hängen bleibt… Kennt ihr diese Phänomene? Vielleicht sogar bei euch zu Hause? Seid ihr derjenige, der alles macht oder seid ihr auch gern mal faul und lasst andere machen? :)

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Was ist deine “magische Nummer”?

Hier also wie versprochen ein kleines, ganz einfaches Experiment, um zu ermitteln, was deine “magische Nummer” ist. Bevor ich es erkläre, versucht euch mal an dem Folgenden:

Ich liste euch gleich mehrere Ziffern auf. Am besten klappt es, wenn ihr euch diesen “Baum” einmal ausdruckt. Es geht aber auch so, dann müsst ihr eben nur sehr diszipliniert sein :) Deckt dann erstmal alle Ziffern ab und geht mit einer Karteikarte (oder einem normalen Zettel) ein Stück runter, bis die erste Zeile erscheint. Schaut sie euch kurz an (ohne sie ständig zu wiederholen) und deckt sie wieder ab. Dann schreibt sofort die Nummern auf ein Blatt Papier. Wenn ihr das habt, könnt ihr die nächste Zeile aufdecken (also zwei nach unten, wenn ihr wieder alle brav abgedeckt habt) und wieder dieselbe Prozedur vollziehen: Angucken, abdecken, aufschreiben. Macht das so lange, bis ihr euch nicht mehr vollständig an alle Ziffern der jeweiligen Zeile erinnern könnt. Los geht’s:

2149

39678

649784

7382015

84261432

482392807

5852981637

So, bis zur letzten Zeile ist wahrscheinlich niemand gekommen, außer ich habe Genies unter meinen Lesern (dann lasst es mich auf jeden Fall wissen ;) ). Aber seid nicht deprimiert. Wenn ihr euch meinen Artikel über das Gedächtnis durchgelesen habt, dann wisst ihr, dass das Kurzzeitgedächtnis im Durchschnitt 7 Ziffern speichern kann (deswegen “magical number 7″). Wie habt ihr abgeschnitten? Seid ihr dem Durchschnitt gleich, unter- oder überdurchschnittlich?

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Das Gedächtnis

unifr.ch

Das Gedächtnis ist wirklich eine spannende Sache! Sicherlich eines der riesen Themen in der wissenschaftlichen Forschung der Psychologie. Wir haben ja sogar DEN Gedächtniserforscher als Professor an der Uni Bielefeld – Dr. Markowitsch. Aber genug der Angeberei. Ich wollte euch natürlich auch ein bisschen an den interessanten Gebieten meines Studiums teilhaben lassen, ohne dass ihr mehrere Jahre absitzen müsst, so wie ich ;) Und da dachte ich mir, gebe ich euch doch als allererstes weiter, was für Gedächtnisse es gibt, und wie lange diese Gedächtnisse Informationen speichern. Und zu guter letzt gibt es dann noch ein paar Tipps von mir, wie man am effektivsten Lernen kann (natürlich sind die Tipps nicht von mir, sondern von Goldstein, der das Lehrbuch meiner Vorlesung “Kognitive Psychologie” verfasst hat).

Ultrakurzzeitgedächtnis

Das Ultrakurzzeitgedächtnis (kurz UZG) wird im englischen auch “sensory memory” genannt und nimmt erstmal jegliche Informationen auf, die uns so begegnen. Also wenn ihr beispielsweise ein Telefonbuch aufschlagt, um die Nummer vom Pizzaboten rauszusuchen oder wenn ihr hier meine Zeilen lest, dann werden diese ganzen Buchstaben und Wörter erstmal im UZG gespeichert. Aber natürlich wären wir haushoch überfordert, wenn uns das auch bewusst werden würde. Also speichert das UZG nur für wenige Sekunden oder Millisekunden diesen Fluss an Informationen und filtert aus, was uns wichtig erscheint (eben z.B. die Telefonnummer des Pizzaboten).

Kurzzeitgedächtnis

Diese gefilterten Informationen gelangen dann in unser Kurzzeitgedächtnis und bleiben dort für ca. 15-30 Sekunden. Durch Experimente haben Psychologen herausgefunden, dass wir bis zu sieben Wörter oder Phrasen in das KZG aufnehmen können, deswegen sagt man auch die “magical number seven”. Natürlich ist das nur der Mittelwert. Ich kann euch gern ein kleines Experiment zeigen, an dem ihr an euch selber ausprobieren könnt, wo eure “magical number” liegt. Dazu aber später.

Langzeitgedächtnis

Das Langzeitgedächtnis ist auch sehr stark erforscht worden. Man kann es in mehrere Formen unterteilen (deklaratives = bewusstes Gedächtnis und implizites = unbewusstes Gedächtnis) und es ist sehr komplex. Aber ganz allgemein gesagt wissen wir sicherlich alle, dass das Langzeitgedächtnis über Jahre hinweg eine Vielzahl von Informationen speichern kann. Ganz interessant ist vielleicht an dieser Stelle noch, dass sowas wie “Blitzlichtgedächtnis” erforscht wird. Das besagt, dass manche Erinnerungen, wie ein Blitzlicht in unser Gedächtnis gebrannt werden. Wenn ich euch z.B. fragen würde, wo ihr wart, als das Unglück des 11. Septembers passierte, könnt ihr mir mit Sicherheit sofort sagen, wo, vielleicht sogar mit wem ihr zusammen wart oder was ihr anhattet. Aber wie gesagt, ob es sowas wie ein Blitzlichtgedächtnis gibt, ist noch nicht ganz zu Ende experimentiert.

Ich habe mir gerade überlegt, dass ich die Lerntipps in einen extra Artikel schreibe, damit es nicht zu viel wird fürs Erste. Ich hoffe, ihr konntet interessante Fakten mitnehmen und hoffentlich in euer Langzeitgedächtnis übertragen ;)

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Aaruthal – Hilfe für Sri Lanka

aaruthal.org

Ich war gestern zu einem Vortrag an der Universität Bielefeld.

Worum ging’s?

Traumatisierung durch Bürgerkrieg und Tsunami

Warum bin ich hingegangen?

Durch mein Psychologiestudium ein sehr interessantes Thema. Wie ich aber sehr schnell gemerkt habe, nicht nur für Psychologiestudenten.

Was ist das Problem in Sri Lanka?

Durch die vergangenen Bürgerkriege war das Land schon vor dem Tsunami stark gerüttelt. Zwei Parteien haben sich immer wieder bekämpft, weshalb Bombenexplosion und Fluchten für die Unbeteiligten an der Tagesordnung waren. Die Kinder wuchsen auf mit Bildern von Leichen und Schlägen in der Familie, weil auch die Eltern äußerst angespannt waren. Eine Organisation mit dem Namen “vivo” (www.vivo.org) hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in schweren Gebieten zu helfen. So auch in Sri Lanka. Nach dem mittlerweile zweiten Bürgerkrieg 2001 kam die Organisation aus Psychologen nach Sri Lanka, um dort so schnell wie möglich zu helfen. Wie? Indem sie die Landsleute ausbilden, sich selber und vor allem den psychisch leidenden Kindern zu helfen. Ausbildung von Therapeuten – das ist das erste Ziel. Denn durch eine Studie hat “vivo” herausgefunden, dass schon damals jedes 4. Kind eine ausgewachsene Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) hatte. Es musste also schnell und effektiv gehandelt werden. Da in Sri Lanka das Bildungssystem groß geschrieben wird, gehen mehr als 90% der Kinder zur Schule, was einen enormen Vorteil für “vivo” gebracht hat. Denn: Lehrer die anerkanntesten Menschen in Sri Lanka. Und wenn diese Lehrer bereit sind, zu kooperieren und sich sogar als Therapeut ausbilden zu lassen, kann es nur vorwärts gehen. Und so war es dann auch. 2004 war eine einigermaßen geordnete Struktur aufgebaut von 1200 Lehrern, die zumindest schon mal erkennen konnten, wenn ein Kind Auffälligkeiten zeigte. Diese konnten dann zu geeigneten Therapeuten geschickt werden. Alles sah gut aus und zeigte erste Erfolge.

Doch dann: 2004 – der Tsunami. Die bereits zuvor gezeichneten Kinder mussten nun weiteres Unheil erleben. Viele berichten davon, wie sie zusehen mussten, wie ihre eigenen Familienmitglieder weggespült wurden, wie viele Kinderleichen auf den Straßen lagen und wie selbst von der Welle um ihr Leben rennen mussten. Doch auch wenn nun neue psychische Probleme auftauchten, hatte der Tsunami ein Gutes: Alle Welt schaute nach Sri Lanka und wollte helfen. Das kam natürlich auch “vivo” zu Gute und so konnten sie das System, was sie Gott sei Dank schon vorher aufgebaut hatten, weiter ausbauen.

Und heute?

Aufgrund des letzten Bürgerkrieges, der erst 2009 endete, ist einiges zum Stillstand gekommen. Die Truppe von “vivo” durfte nicht mehr einreisen, die Menschen in Sri Lanka waren auf sich gestellt und so passierte erstmal wenig. Doch dieses Jahr will “vivo” wieder rüberfliegen und weiter bauen. Inzwischen wurde in Sri Lanka selbst die Organisation “aaruthal” gegründet, um den Kindern Schulbildung und psychische Gesundung zu bieten. Doch dafür ist viel Geld nötig. (www.aaruthal.org)

Die Ergebnisse über all die Jahre können sich sehen lassen. Durch die Therapien, die angewendet wurden, konnten die Kinder schon nach einem Jahr PTBS-frei leben. Nun ist es wichtig, dass weiter gemacht wird.

Für mich als Psychologiestudenten ein total spannendes Feld. Denn Sri Lanka ist nur eines von vielen Projekten wo “vivo” mitwirkt und es ist spannend zu sehen, was man schaffen kann, wenn man erstmal anfängt.

Spenden:

Jetzt hab ich das Wichtigste doch glatt vergessen! Spenden könnt ihr loswerden unter dem Konto:

vivo e.V.

Kontonummer 85985

BLZ 69050001 Sparkasse Bodensee

Betreff: Hilfe für Sri Lanka

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Hilfe in eigener Sache

umfrage_logoAuf diesem Wege möchte ich meinen Blog nutzen, um euch an einer Umfrage teilnehmen zu lassen. Im Rahmen meines Studiums habe ich eine Onlineumfrage erstellt und würde mich freuen, wenn einige von euch mitmachen. Dauert auch nicht lange.

Hier der Link: http://ww3.unipark.de/uc/ReWo/

Lieben Dank schon mal!

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Psychologie

Cerebellum, Fissura Longitudinalis, Sulcus centralis und lateralis, cerebraler Cortex, anterior und posterior, dorsal und caudal, Pons, Medulla oblongata, Pia mater, Arachnoidea, Sagittalschnitt, Formatio reticularis…

Ich könnte die Liste unendlich fortzuführen. Wollte euch nur mal zeigen, womit sich ein Psychologiestudent so rumschlagen muss :) Und ja, das hat alles mit dem Gehirn zutun :)

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Zugelassen oder nicht?

Der Zwischenstand, was mein Studium betrifft, sieht so aus:

Psychologie: in der ersten Runde nicht zugelassen, Chance im Nachrückverfahren

Soziologie: zugelassen

Im Grunde genau das Bild, was ich erwartet hatte. Nun heißt es wieder bis Ende August warten, ob ich im Nachrückverfahren für Psychologie durchkomme.

Ich wollte mal meinen Blog nutzen, um eventuell Gleichgesinnte zu finden. Gibt es Leute, die auch dieses Wintersemester an der Uni Bielefeld anfangen zu studieren? Vielleicht sogar Soziologie oder Psychologie? Dann bin ich gespannt auf eure Kommentare und unseren Austausch :)

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Der Countdown läuft…

…die Spannung ist kaum auszuhalten… Was wird es werden? Soziologie? Psychologie?

Der Countdown läuft… noch rund 80 Tage, dann geht es endlich los. Genau, mein Studium!

Seit September letzten Jahres entstand die Idee, der Traum, der Wahnsinn, meinen Job aufzugeben und endlich studieren zu gehen. Danke an Uli by the way, die mich überhaupt dazu gebracht hat, auch nur daran zu denken, mein Leben umzukrämpeln und meine Ziele in die Hände zu nehmen.

Tja, als erstes musste ich mir überlegen, wo ich hin will. Bleibe ich in Bielefeld? Orientiere ich mich in eine komplett andere Stadt und starte von vorn? 4 Jahre wohne ich jetzt in Bielefeld, hab mich hier niedergelassen und bin soweit recht zufrieden. Also warum weg… Außerdem kenne ich die Uni Bielefeld schon und auch wenn die meisten denken: “Hässlich, einfach nur ein großer Bauklotz”, sehe ich die positiven Dinge. Campus-Uni, alles an einem Platz. Ich habe die Uni lieben gelernt. Also war klar, es wird die Uni Bielefeld. Dann war natürlich die Frage, was soll ich studieren? Laut Uli’s Plan für mich, sollte ich mir bis Anfang des Jahres klar darüber sein, welches Fach ich studieren möchte. Also nahm ich mir die Liste des Studienangebots vor und begann das große Ausschlussverfahren. Das ging relativ schnell. Erst hatte ich mich für BWL entschieden. Damit würde ich später am meisten Chancen haben und am meisten verschiedene Sachen machen können. Doch dann erfuhr ich, dass BWL in Bielefeld sehr mathelastig sei. Selbst mein Mann, ein Matheprofi, ist daran gescheitert. Also musste ich einsehen, dass BWL auch nichts für mich war. Gut, was dann. Immer wieder las ich mir die Studiengangsbeschreibungen durch, fand mich an einigen Stellen wieder. Schließlich bin ich bei der Soziologie hängen geblieben. “Beobachtung des Handeln der Menschen in Institutionen, Gruppen etc. Erläutern dieses Handels.” Menschen habe ich schon immer gern beobachtet. Warum handelt der Mensch jetzt so und nicht anders? Ja, da konnte ich mich mit identifizieren. Je mehr ich darüber gelesen hatte, desto mehr wurde mir klar: Soziologie ist dein Fach. Ich besuchte Infotage, holte mir noch mehr Informationen ein. Was kann ich damit machen, welche Spezialisierung ist die Beste? Welches Nebenfach soll ich wählen? Oder soll ich nur Soziologie als 1-Fach Bachelor wählen? Letztlich fand ich die Kombination Soziologie/Psychologie sehr interessant. Soziologie schaut eher in die Gruppen der Menschen, Psychologie befasst sich mit dem Individuum. Passt doch.

Als ich dann zum Infotag der Psychologie ging, kam ich jedoch mit einer anderen Einstellung wieder heraus. Psychologie: Wahrnehmung, Gedächtnis, Intelligenz, Persönlichkeit, Lernen… Das und noch mehr sind die Bereiche, die studiert werden. Ich war sofort interessiert. Viel mehr noch als bei allen Themen, die ich in der Soziologie lernen würde. Also dachte ich um. Ich wollte versuchen, in die Psychologie zu kommen. Menschen helfen. Das ist es.

Nun liegt es nicht mehr an mir. Ich habe mich für Soziologie beworben, wo ich auf jeden Fall einen Platz bekommen werde, aufgrund meines NC’s und meinen Wartesemestern. Aber ich habe mich als Erstwunsch für Psychologie beworben. Der Schnitt lag letztes Jahr bei 1,4. Ich hatte 2,3. Doch habe ich 8 Wartesemester durch meine Ausbildung und anschließende Arbeitszeit. Es könnte klappen. Wenn nicht in der ersten Runde, sehr wahrscheinlich im Nachrückverfahren.

Jedenfalls lasse ich es drauf ankommen. Und ich kann es nicht mehr abwarten! Am 15.Juli ist Bewerbungsschluss. Danach wird ausgewertet, Einschreibungstermine verschickt. Anfang August sollen die Papiere dafür einflattern. Online kann ich das Ganze vielleicht schon früher erfahren. Hofft mit mir!!! Ich halt euch auf dem Laufenden :)

unibielefeld

Das ist die Uni Bielefeld.

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Sie dreht und dreht und dreht…

Schaut euch mal folgendes Bild an, entdeckt mal wieder auf BasicThinking:

In welche Richtung dreht sie sich?

Also bei mir dreht sie sich schon die ganze Zeit mit dem Uhrzeigersinn. Da kann ich starren, wie ich möchte, es verändert sich nichts.

Aber wenn ihr euch diesen Link anseht, wirds klarer.

Es liegt wohl an der in dem Moment arbeitenden Gehirnhälfte. Ob nun die rechte, oder die inke mehr arbeitet, ist dabei entscheidend. Interessant oder? Naja, diese optischen Täuschungen waren noch nie mein Ding.

Wenn ihr euch die genaue Erklärung durchlesen wollt. Hier könnt ihr es nachlesen.

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Dies ist der Blog einer leidenschaftlichen Psychologiestudentin aus Bielefeld. Mehr erfahrt ihr unter

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